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Kempener Straßen und Häuser im Wandel
Tiefstraße:
Nach Angaben des Historikers Gerhard Terwelp trug die Tiefstraße früher den Namen "Dyffstraat", also Taubenstraße, weil sie auf einen Taubenturm hinführte, der bei der Burg gestanden hat. Ausgeschlossen ist jedoch nicht, dass als "Dyff" auch ein Dieb bezeichnet wurde. Dann könnte es sich um jene Straße gehandelt haben, durch welche die Diebe von der Klosterstraße (wo sie im Grutesturm inhaftiert waren) zum Gerichtsverfahren an die Burg geführt wurden.
Textquellen: Stadt Kempen
Details und Großansichten alter Photos verschiedener Straßen: KLICK
Klosterstraße/Wall
Benannt wurde die Klosterstraße nach dem Kloster St. Anna, mit dessen Errichtung 1422 begonnen wurde. Es bestand bis 1802. Im Jahre 1973 sind die Gebäude abgerissen worden.

1773-76 wurde die baufällig gewordene Wehrmauer abgebrochen und durch das hier noch stehende Schutzmäuerchen (Foto: Gartenhäuschen am Möhlenwall) ersetzt, um unliebsame Eindringlinge fernzuhalten. Mit den Trümmern füllte man den inneren Stadtgraben auf; sein Verlauf ist noch an der Vertiefung in der Grünanlage zu erkennen. So entstanden Grundstücke, die der Rat als Obst- und Gemüsegärten an die Bürger versteigerte. Der Erlös floss dem Vermögen des angrenzenden Straßenviertels zu. Wohlhabende Besitzer bauten sich Lusthäuser wie dieses hier. Nach getaner Arbeit nahm das Erdgeschoss die Geräte auf, und aus dem Fenster im ersten Stock betrachtete die Familie bei Kaffee und Kuchen das geleistete Werk.

Et Kempsche Huus
Et Kempsche Huus (Haus Pielen) am alten Standort Kuhstraße, gegenüber der Sparkasse, 1952... ...hat nach sorgfältigem Ab- und Wiederaufbau jetzt seinen Platz auf der Neustraße gefunden.
Oelstraße
In der Öl­stra­ße be­fand sich in der ers­ten Häl­fte des 14. Jahr­hun­derts ei­ne Öl­mü­hle. (Altes Foto u. das vor­malige Fach­werk­haus im Aus­schnitt ei­ner Ra­die­rung von C. H. Stricker.) Nach alten Unterlagen wurde das Gebäude einer Oelmühle von einem Privatmann rekonstruiert und an dieser Stelle, mit dem Giebel zur anderen Seite, neu errichtet.
Siehe auch Kolpinghaus KLICK!
Verschiedene Straßen & Gebäude
Die ehemalige Königsburg, Donkring
Aquarell des Malers Hermann Kampendonk (kl. Bild v. 1953) der zunächst zwischen 1945 u. 48, und später wieder von 1972 bis zu seinem Tod, am 3. Dez. 1994, in Kempen lebte.
...Das Haus der ehemaligen Königsburg heute (Donkring 13). Rechts daneben die neu erbauten Wohnhäuser, wo sich vorher der Saalbau der Königsburg befand.
(Fotos: Alexandra Michels, Juli, 2012)
Die frühere Aldekerker Straße. Bis in die 70er war vorne an der Ecke die Polizei, dahinter die Kohlenhandlung Knabben. ...heute umbenannt in Kerkener Straße
Kleine Bilder: Patrizierhaus von 1899 am
Burgring - vor und nach dem dem Krieg
...das stattliche Eckhaus,
nach der Restaurierung heute

Großes Bild: 2001 war das 13 Meter weite Kunstwerk von Katsuhito Nishikawa im Rahmen des Skulpturenprojekts der Stadt Kempen im Burgpark aufgestellt worden. Randalierer haben die Kreisbank an der Kempener Burg derart zerstört, dass sie im Oktober 2011 abgebaut werden musste.
Moorenring: links der Viehmarkt, vorne re.: ''Villa Bran­den­burg'', Wohn­haus des ehe­ma­ligen... ... Bür­ger­meis­ters und Ab­ge­ord­ne­ten The­odor Franz Cle­mens Moo­ren *1833 1906
Judenstraße 1: die Färberei und Wäscherei "Froitzheim" 1938. Zuvor war linksseitig der Juwelier, "Wil­helm van Zadelhof, Goldschmied". Nach dem 2. Weltkrieg befand sich hier u.a. das Hand­arbeits­ge­schäft u. Optiker, ''Palm''. Heute - moderne Geschäfte: Kunstgewerbe und Hörakkustik.
St. Töniserstraße 21: die (heute Nr. 24): Während einige Häuser durch Neubauten ersetzt wurden, haben andere nur ihren "Stuck" und Giebel abgeworfen. Hier am Beispiel des ehemaligen Pensionats von "Eduard Pasch, Ehefrau".
Der Spülwall in den 1950ern... ...und heute
Eckhaus Engerstraße/Möhlenwall urspünglich.. ...und der Neubau in den 1980ern
Wer erinnert sich nicht noch gerne an das Ausflugslokal Gilsing an Kamperlings. Zur Straßenseite die rustikale Gaststube, nach hinten der Veranda-Saal. Hier feierten nicht nur die die Schützen - wir Familienausflüger genossen im Garten die süßeste "Bluna" der Welt. Klick auf das Bild! Leider, leider besitze ich von der herrlich quietschenden riesigen 8-Personen-Schaukel kein Foto. Wir Kinder liebten das Monstrum. Die schweren Eisenbeschläge der dicken Bohlen habe ich mir so manches Mal beim Anschieben in Beine und Bauch gerammt. Aber geheult wurde nicht; Ehrensache. Heute heult hier nur noch das jämmerliche Gerippe.
Nahe Kamperlings, an den heutigen Tennis­anlagen. war das Ausflugslokal unserer Groß­mütter und -väter, das Waldschlösschen. Hier wurde zu den Schützenfesten auch meist der "Vogel abgeschossen"... - heute - ohne Restaurant - kann man im wahrsten Sinne des Wortes empfinden: "Still ruht der See"
Großdarstellungen verschiedener Straßen Anno Dazumal KLICK!

Denkmalgeschützte Gebäude verschiedener Straßen
Käthe u. Bernd Lim­burg aus Weg­berg wid­men sich u.a. der Hei­mat­er­kun­dung und ha­ben auf ih­rer Homepage sorg­fäl­tig und lie­be­voll die Denk­ma­le der Re­gi­on und auch der Stadt Kem­pen zu­sam­men­ge­tra­gen.

Zur aus­führ­li­chen Denk­malbe­schrei­bung des Ge­bäud­es: Klick Bild!

Weitere Baudenkmale:
MarktEllenstr.Peterstr. Engerstr.Kuhstr. und • Schulstraße sowie
Kirchen Denkmale Bauern- & Herrenhäuser = siehe dort!
Die Liste der Baudenkmäler in Kempen enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet der Stadt Kempen im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen (Stand: September 2011). Diese Baudenkmäler sind in Teil A der Denkmalliste der Stadt Kempen eingetragen


Falls Sie sich verlaufen haben - die offizielle, informative Website der Stadt Kempen finden Sie HIER!