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Das "Thomaeum" als Lehrerseminar, um 1912

Das heutige Gymnasium Thomaeum

Gymnasium Thomaeum
Das Thomaeum wurde im Jahr 1659 gegründet. Benannt wurde es nach dem um 1380 in Kempen geborenen Mystiker Thomas von Kempen, dessen Buch die Nachfolge Christi die nach der Bibel am meisten verbreitete Schrift des Spätmittelalters war. Es wurde zunächst kirchlich geleitet; der erste weltliche Gymnasialdirektor wurde 1802 Joseph Bister. Im Laufe der Geschichte wechselte die Schule mehrmals den Namen, aber auch das Schulgebäude, so wurde in der alten Burse, im Franziskanerkloster, in der Kempener Burg und schließlich im ehemaligen Lehrerseminar unterrichtet.
Aus der "Ewigen Stiftung" des Kempener Bürgers Gerhard Arnold Mühlen (Abb. rechts) erhält die Schule seit 1778 finanzielle Unterstützung. Besonders stolz waren die Kempener auf das endlich "zu einem vollständigen Gymnasium" ausgebaute Thomaeum, wo im Herbst 1858 die erste "Maturitäts-Prüfung" von 14 Schülern stattgefunden hatte. 1976 fand man auf einem privaten Speicher die Schulglocke aus dem Jahre 1690 mit der Aufschrift Gymnasium Thomae de Kempis; sie ist heute in der Schule ausgestellt.

Versch. Großansichten alter Photos des Gymnasium Thomaeum: KLICK

Mädchenschule
Die inzwischen abgerissene Mädchenschule
(gebaut 1890) am Hessenring
(davor das frühere "Kasino")
...an dieser Stelle befindet sich heute
ein Einkaufscentrum

Knabenkonvikt, Thomasstraße:
Das Knabenkonvikt war eine Abteilung für auswärtige katholische Schüler des Gymnasiums und Abteilung für Schüler des Seminars.
Haushaltsführung durch die Schwestern "unserer lieben Frau" aus Mülhausen.
...als Lyceum:
Die Höhere Töchterschule wurde am 04.02.1867 durch die Ursulinenkongregation von Calvarienberg, Ahrweiler im Hause Engerstraße 53 gegründet. Als Neugründung durch die Genossenschaft der Schwestern Unserer Lieben Frau, Mülhausen b. Grefrath Neubeginn im alten Hospital, Oelstraße. 15.09.1911 Umzug der Schule in das Haus Meckel, Vorster Straße 8. 06.09.1932 Umzug in das ehemalige bischöfliche Konvikt, Moorenring 1. Als Städtische Oberschule für Mädchen - Hauswirtschaftliche Form - 1938-1945 geführt. 15.10.1945 Wiederbeginn der Schule im alten Lyzeum, Vorster Straße, 26.08.1946 Umzug in die Mädchenvolksschule, Hessenring, 30.10.1948 Rückkehr zum Moorenring 1. Im Dezember 1966 zog das Städtische Neusprachliches Mädchengymnasium in den Schulneubau, Berliner Allee 42 und erhielt 1980 den Namen "Luise-von-Duesberg- Gymnasium". Das Gebäude am Moorenring wurde im Februar 1967 abgebrochen. Bild, siehe unten 1*)
Das ehemalige Convikt (eröffnet 1899) war bis in den Dreißigern ein Internat für kath Gymnasiasten; danach Lyceum "Unserer lieben Frau" und Gymnasium für Mädchen.
Heute ziert an der Westseite des
Nachbargebäudes (Thomasstr./Moorenring)
eine nachempfundene Fassadengestaltung in Erinnerung an das alte Gebäude
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Höhere Töchterschule der Schwestern "Unserer lieben Frau"
Das erste Lyceum für höhere Töchter
im Haus Meckel
Foto: Das Gebäude als Privathaus heute,
Vorster Straße 8

Martinschule (ehemals kath. Knabenschule)
An der Straße "Am Gymnasium" (früher "Am Seminar") wurde, auf Vorschlag von Rektor Klinkenberg, nach dem Entwurf des Architekten Max Kiefer am 24.7.1928 der Grundstein für die Knabenschule (auch Adolf-Hitler-Schule) gelegt. Einweihungsfeier am 6. 9. 1929.
Später diente sie lange Jahre als kath. Knabenschule. Heute befindet sich in diesem Bauwerk des "Backsteinexpressionismus" die Martin-Schule als allgem. Hauptschule; 1989 so benannt nach Martin von Tours, dem auch mit den St.-Martinszügen gedacht wird.

Die neuen Schulen:
*1) Das Mädchen Gymnasium an der Berliner Allee, heute "Luise-von-Duesberg- Gymnasium" (Aufnahme von 1968)
Luise-von-Duesberg- Gymnasium. (Aufnahme aus den 1980er Jahren, im Bild hinten rechts Schulhof der Martinschule)
Die neue kath. Volksschule - heute: Kath. Grundschule I, Wiesenstraße 68 - Foto aus den 1960ern
Die ehemalige Kreisberufsschule - heute ist es das Rhein-Maas Berufskolleg Kreis Viersen - Kleinbahnstraße 61, Foto aus den 1960ern
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