-Tu Huus |-Jjudden Daag |-Quasselbude | Anno Driet in de Pief |-Dat ha'm woer jeer |-Die Lue von Min Kempe
Kramermuseum
Links
Franziskaner­kloster
Bildergalerie
Anno Dazumal
———————— -• Hist.Gebäude
.• Denkmale
-• Kirchen

Die Paterskirche - die größte Hallenkirche des Niederrheins

Vom westlichen Kreuzgang des Franziskanerklosters aus betritt der Besucher die ehemalige Klosterkirche, die sogenannte Paterskirche.
Diese größte ge­wölb­te Saal­kir­che am Nie­der­rhein wur­de zwi­schen 1627 und 1637 - nach Plä­nen von P. Ber­na­din Kars, Mön­chen­glad­bach, vom „Fran­zis­ka­ner­or­den der Stren­gen Ob­ser­vanz“ im go­ti­schem Stil er­baut und 1640 fer­tig­gestellt.
Nach 1745, auf Grund einer Visitation durch Erzbischof Clemens August, erhielt sie eine barocke Innenausstattung, und wurde u.a. mit dem prächtigen Hochaltar ausgestattet.
Bemerkenswert ist die 1752 von Christian Ludwig König erbaute Orgel auf der Empore. Sie wurde im Laufe der Zeit mehr­fach um­ge­baut und von 1996 bis 2000 auf Ini­ti­ati­ve des Vereins „Kö­nig­-Or­gel in der Pa­ters­kirche e.V.“ auf­wen­dig re­kon­stru­iert.
Die Stadt Kempen und die Propsteipfarre St. Mariä Geburt einigten sich 1979 darauf, in der Paterskirche in gemeinsamer Trägerschaft das Museum für Niederrheinische Sakralkunst einzurichten. In dieses Museum flossen zwei Sammlungen ein: der be­weg­liche Kir­chen­schatz der Propsteipfarre und die sakralen Skulpturen aus dem Bestand des Kramer-Museums.
Die Sammlung
Aus dem Bestand der Propsteipfarre sind vorwiegend sakrale Gold- und Silberschmiedearbeiten wie Kelche, Ziborien, Re­li­qu­iare, Ver­sehgeräte und Altarleuchter zu sehen.
Besonders herausragende Objekte sind die Ma­rien­kette aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts und die Chor­man­tel­schlie­ße aus der Früh­re­nais­sance.
Das 19. Jahrhundert ist durch den bedeutenden Kem­pener Goldschmied Franz Xaver Hellner ver­tre­ten.
Aus der Sammlung des Kramer-Museums stam­men spät­gotische Werke be­deu­ten­der nie­der­rhei­nischer Bildschnitzer wie Arnt Beeldesnider, die Kölner Meister Tilman und Carben-Meister, der Klever Dries Holthuys, Kersten Woyers und Hen­drick Dou­wer­mann aus Kalkar. Wei­tere bedeu­tende nie­der­rhei­nisch-maas­län­di­sche Bild­schnit­zer sind Meis­ter Jan van Stef­fes­wert und Meis­ter von Els­loo, de­ren Werke als Dauerleihgaben im Museum zu sehen sind.

Museum für Niederrheinische Sakralkunst:
Kirchenschätze in der Paterskirche

Mehr über das Museum für Niederrheinische Sakralkunst und die Ausstellungen lesen Sie auch auf der Seite "Kramermuseum".
Die Paterskirche ist neben ihrer Funktion als
Museum auch beliebter Ort für klassische
Konzerte, die hier regelmäßig stattfinden.

Quelle: Stadt Kempen

Kontakt:
Museum für Niederrheinische Sakralkunst
und Städtisches Kramer-Museum
im Kulturforum Franziskanerkloster
Burgstr. 19
47906 Kempen
Fon 02152 917264
Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Di., Mi., Fr., Sa., So. 14:00 - 17:00 Uhr
Do. 14:00 - 18:00 Uhr
Eintritt
Erwachsene 2,00 €, Schüler/ Studenten 1.00 €
Gruppen ab 10 Pers. p.P. 1.00 €

Falls Sie sich verlaufen haben - die offizielle Website der Stadt Kempen finden Sie HIER!