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Das von Nievenheimsche Haus
Kempens schönstes und ältestes Patrizierhaus steht in der Ölstraße Ecke Hessenwall. Es ist das erste ganz aus Stein gebaute Wohnhaus der Stadt. 1524/25 wurde das spätgotische Gebäude von Martin von Oedt erbaut. 1730 stockte man es um ein Geschoss auf. (Ansichten oben aus den Fünfzigern)
In diesem Haus wurde 1585 Kempens Chronist Johannes Wilmius geboren, dessen Vater die Stadtmühlen betrieb.
Wilmius war wäh­rend der Schrecken des 30-­jäh­ri­gen Krie­ges geis­tige und geist­li­che Stüt­ze im Wi­der­stand ge­gen die hes­si­sche Be­sat­zung. Er starb 1655 als De­chant von Kai­sers­werth.
Seinen Namen hat das Haus von dem Kempener Amtmann Konstantin von Neukirchen – genannt Nievenheim, der darin einige Zeit gewohnt hat, ehe er 1634 in die zur Residenz ausgebauten Burg übersiedelte. Über dem Osteingang prangt heute noch sein Wappen, obwohl er hier wahrscheinlich nie gewohnt hat. Nievenheim hatte zwar als kai­ser­licher Ge­ne­ral­ma­jor und kur­köln­ischer Kämmerer Karriere gemacht, sein Wirken in Kem­pen war aber we­ni­ger rühm­lich: er flüch­tete bei der Be­la­ge­rung der Stadt durch die
Hessen 1642 durch einen Hinterausgang der Burg
und überließ Stadt und Amt ihrem Schicksal.

Heute gehört dieses Haus der Kirche und
dient als Wohnung für die Schwestern
des Kindergartens und Kinderheims
St. Annen-Hof.

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